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Doch die "Neugründer" mussten bald erkennen, dass es ihnen an Erfahrung für die Durchführung solcher Veranstaltungen fehlte. Es gab viel Kritik und so etwas wie Kriesenstimmung. Trotzdem wurde der Vorschlag, mit einem Wettbewerb Ideen beim Publikum zu suchen, verworfen.

1934
Malermeister Willhelm Nüssle wird Präsident der NGE und hat die Aufgabe, das Narrenschiff durch schwierige Zeiten zu steuern.

Die Fasnacht wird verboten

1939
Der letzte Eintrag im Protokollbuch, datiert vom 28. August: "Ein denkwürdiges Datum. Ein neuer Krieg steht vor der Türe. Als wir zu mitternächtlicher Stunde auseinander gehen, haben die freiwilligen Grenzkompanien den Festungsgürtel um Kreuzlingen längst besetzt".
Deutsche aus den Reihen der Narren wurden eingezogen. Sämtliche Fasnachtsveranstaltungen wurden behördlich verboten.
Um sich nicht ganz zu entfremden, traf man sich regelmässig am Schmutzigen Donnerstag: "Fast alle Waffengattungen waren vertreten, nur keine Höheren!".

1946
Sofort nach Aufhebung des Fasnachtsverbotes wurde mit einem besonderen Weckakt die Auferstehung der Emmishofer Fasnacht gefeiert.
Mehr und mehr verschwanden die Theatereinlagen aus dem Programm und die Geschehnisse aus dem öffentlichen Leben rückten in den Mittelpunkt des Interesses.
In den fünfziger Jahren wurden regelmässig Nummern- ausschnitte im Radio der Ostschweiz übertragen und die Aufführungen fanden mittlerweile dreimal statt.

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